Die neue F-One Rocket Free Range: Der Gamechanger für Pocket Winging und Lightwind
F-One hat soeben die brandneue Rocket Free Range gelauncht. Diese Linie besteht aus zwei Modellen: dem Rocket Free Surf und dem Rocket Free DW (Downwind). Beide Modelle sind jeweils in einer edlen Carbon- und einer robusten Fiberglas-Bauweise erhältlich.
Die Entwicklung dieser Boards ist eine direkte Antwort auf den neuen Trend des „Pocket Winging“ (auch Parawing genannt). Wir haben uns die Boards genauer angesehen, erklären die technischen Hintergründe und haben bereits erstes Feedback von F-One Ambassador Kari Eisenhut.

Warum spezielle Boards für Pocket Wings?
Beim Pocket Winging steht man vor einer physikalischen Herausforderung: Im Gegensatz zu einem aufblasbaren Wing kann man mit einem Pocket Wing / Parawing nicht aktiv anpumpen, um Vortrieb zu generieren. Das bedeutet, das Low End ist schwieriger zu erreichen – der Wing entwickelt beim Starten weniger Zug aus dem Stand.
Genau hier kommen die Rocket Free Boards ins Spiel. Wenn du nicht pumpen kannst, muss das Board die Arbeit übernehmen. Es ist entscheidend, dass das Board extrem früh und widerstandsfrei angleitet. Würde das Board „kleben“, müsstest du zu einem grösseren Parawing greifen. Das hätte jedoch den Nachteil, dass du nach dem Abheben viel zu viel Zug hast und das Handling mühsam wird.
Die Lösung: Die Rocket Free Modelle sind kompromisslos auf frühes Losfahren optimiert. Gleichzeitig hat F-One durch eine ideale Gewichts- und Volumenverteilung sowie eine sehr mittig platzierte Foilbox dafür gesorgt, dass sich die Boards für ihre Länge extrem kurz und wendig anfühlen – denn mit einem kleinen Board macht Foilen einfach mehr Spass.

Die zwei Modelle im Detail
1. Rocket Free Surf – Das Vielseitigkeits-Wunder
Die Rocket Free Surf Modelle basieren eigentlich auf den bewährten Rocket Surf Prone Boards, werden nun aber auch in grösseren Dimensionen produziert.
- Shape: Sie sind etwas dünner und schmaler als die DW-Variante und haben etwas weniger Volumen in der Nase.
- Einsatzbereich: Dieses Board ist absolut unschlagbar in seiner Vielseitigkeit.
- Prone Foilen: Ein absolutes Hammer-Board für Anfänger bis Fortgeschrittene, die gerne effizient paddeln.
- Wingfoilen: Durch die extreme Wendigkeit im Verhältnis zur Grösse ist es ein fantastisches Board für klassisches Wingen. In unseren Tests war es das Board, das von allen am frühesten angegleitet ist.
- Pocket Winging: Hier bietet es ein unschlagbares Low End.
2. Rocket Free DW – Der Gleitmeister
Im Vergleich dazu hat das Rocket Free DW (Downwind) etwas mehr Volumen in der Front, ist etwas breiter und wird generell in grösseren Längen angeboten.
- Stabilität: Durch das Zusatzvolumen vorne und die Breite liegt es bei Kabbelwasser (Chop) stabiler im Wasser.
- Downwind: Die grösseren Varianten eignen sich hervorragend als klassisches Downwind-Board mit Paddel.
- Effizienz: Der Shape ist auf maximalen „Glide“ ausgelegt, um auch bei minimalstem Schub abzuheben.

Technische Übersicht der Range
Damit du die richtige Grösse für dein Setup findest, haben wir hier die verfügbaren Dimensionen und Volumen zusammengefasst:
| Modell | Verfügbare Grössen | Volumen | Einsatzbereich |
|---|---|---|---|
| Rocket Free Surf (Carbon & Bambus) | 5’2″ / 5’5″ / 5’8″ / 5’11“ 6’2″ / 6’5″ / 6’8″ / 6’11“ | 47L bis 91L | Pocket Wing, Prone Surf, Wingfoil (wendig) |
| Rocket Free DW (Carbon & Bambus) | 6’4″ / 6’8″ / 7’0″ 7’4″ / 7’8″ | 85L bis 124L | Downwind, Lightwind Wing, Einsteiger |
Carbon vs. Fiberglas: Was soll ich wählen?
Beide Shapes gibt es in zwei Bauweisen (Bamboo Deck Construction und HD Foam Carbon Composite). Unserer Erfahrung nach ist der Unterschied im Fahrgefühl bei den Carbon-Modellen enorm:
- Gewicht & Feeling: Die Carbon-Boards sind leichter. Durch die zusätzliche Steifigkeit und das geringe Gewicht fühlt sich das Board im Wasser effektiv eine Nummer kleiner an.
- Performance: Das Pumpen ist durch die Steifigkeit viel direkter, da keine Energie verloren geht. Wer das Budget hat, bekommt mit Carbon ein deutlich reaktiveres Setup.

Erster Testbericht von Kari Eisenhut
F-One Ambassador Kari Eisenhut konnte die neuen Carbon-Boards bereits ausgiebig testen (6-15kn Wind, Flachwasser bis kleine Windwellen). Hier sind seine Eindrücke:
Zum Rocket Free Surf 5’8 Carbon (59L)
Im direkten Vergleich zu den bisherigen Prone-Boards fällt die neue Volumenverteilung auf. Es gibt etwas mehr Volumen in der Front, was die Pitch-Stabilität erhöht und den Take-off erleichtert. Das Board reagiert direkter und responsiver auf Inputs – es hat mehr Pop und wirkt verspielter. Kari bemerkte, dass der Sweet Spot des Masts etwa 0,5 cm weiter hinten liegt als gewohnt. Sein Fazit: „Es fühlt sich an, als würde man ein Board fahren, das eine Nummer kleiner ist. Du profitierst von der Präzision, hast aber den Vorteil des höheren Volumens für einen früheren Start.“
Zum Rocket Free DW 6’4 (85L)
Kari vergleicht dieses Board mit dem Rocket Midlength 5’10. Der Take-off des 6’4 ist extrem geschmeidig. Das Pumpen fühlt sich mühelos an, dank des widerstandsfreien Gleitens („dragless glide“). Es gibt absolut keine Tendenz, dass das Board am Wasser klebt. Sein Fazit: „Wer bei Leichtwind früh und mühelos abheben will, muss in das Rocket Free DW 6’4 investieren.“
Hast du Fragen zur richtigen Grösse für dein Setup? Melde dich bei uns oder komm vorbei!









